{"id":279,"date":"2015-02-23T22:20:45","date_gmt":"2015-02-23T22:20:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/?page_id=279"},"modified":"2015-02-23T23:24:19","modified_gmt":"2015-02-23T23:24:19","slug":"wasser","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/?page_id=279","title":{"rendered":"Wasser"},"content":{"rendered":"<p><b>Kieler Trinkwasser in Gefahr<\/b><\/p>\n<p>Beim Fracking werden Millionen Liter Wasser mit mehr oder weniger giftigen Substanzen versetzt und mit hohem Druck in die Bohrl\u00f6cher gepresst. Zur\u00fcck an der Oberfl\u00e4che ist das Wasser mit 5 &#8211; 10 % Erd\u00f6l, das gewonnen werden soll und giftigen Elementen aus der Erde, wie Quecksilber und radioaktiven Substanzen sowie Salzen angereichert.<\/p>\n<p>Dieses sogenannte<b> Flowback <\/b>muss, wenn das \u00d6l abgeschieden ist, irgendwie entsorgt werden. Es wird mit Tanklastz\u00fcgen abtransportiert und in alte Bohrl\u00f6cher verpresst. Dabei besteht die Gefahr, dass es im Boden aufsteigt und mit dem Grundwasser in Ber\u00fchrung kommt. Weitere M\u00f6glichkeiten der Verunreinigung bestehen z. B., wenn Leitungen Leckagen aufweisen, wie in Niedersachsen, wo Quecksilber ins Erdreich gelangt ist, wenn Bohrlochummantelungen undicht sind oder bei Unf\u00e4llen von Tanklastz\u00fcgen mit Chemikalien oder Frackfluiden.<\/p>\n<p>Sigmar Gabriel und Barbara Hendricks haben am 4. Juli 2014 ein Eckpunktepapier ver\u00f6ffentlicht, welches die Grundlage f\u00fcr eine <b>Gesetzesinitiative<\/b> bildet, die vom Bundestag verabschiedet werden soll. Dort ist wegen der Gefahren f\u00fcr das Grundwasser ein Frackverbot in Wasserschutzgebieten vorgesehen. In Schleswig-Holstein machen Wasserschutzgebiete nur 3 % der Landesfl\u00e4che aus. Und was ist mit all den Brunnen auf 97 % der Landesfl\u00e4che, die der Trinkwasserversorgung von Menschen, der Getr\u00e4nkeherstellung, dem Tr\u00e4nken von Tieren in der Landwirtschaft oder der Bew\u00e4sserung dienen und den Seen und dem Meer, dessen Wasserqualit\u00e4t gesichert werden muss?<\/p>\n<p>Die von den Ministerien geplanten <b>Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfungen<\/b> werden bestenfalls besonders gro\u00dfe Gefahren minimieren, bieten aber keine Sicherheit vor unsichtbaren Prozessen in der Erde nach der Verpressung von Frackfluiden oder Unf\u00e4llen, deren Auswirkungen h\u00e4ufig erst langfristig zu Tage treten und schwer nachweisbar sind.<\/p>\n<p><b>Einzugsgebiet des Kieler Trinkwassers<\/b><\/p>\n<p>Die Wasservorr\u00e4te f\u00fcr Kiel und Umgebung befinden sich im \u201eKieler Trog\u201c. Dies ist eine vor Millionen Jahren entstandene unterirdische Mulde, in der sich reines Wasser sammelt. Die Wasserwerke liefern pro Tag 56 Mio. Liter Frischwasser an die Haushalte. Vier Bewilligungsgebiete f\u00fcr \u00d6lf\u00f6rderung und Fracking liegen direkt darunter.\u00a0 Die Explorationsgenehmigungen wurden f\u00fcr die Firmen RWE Dea und PRD Energy erteilt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/trinkwasser_einzugsgebiet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-321\" src=\"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/trinkwasser_einzugsgebiet.jpg\" alt=\"trinkwasser_einzugsgebiet\" width=\"724\" height=\"637\" srcset=\"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/trinkwasser_einzugsgebiet.jpg 724w, http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/trinkwasser_einzugsgebiet-300x264.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kieler Trinkwasser in Gefahr Beim Fracking werden Millionen Liter Wasser mit mehr oder weniger giftigen Substanzen versetzt und mit hohem Druck in die Bohrl\u00f6cher gepresst. 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