{"id":310,"date":"2015-02-23T23:04:00","date_gmt":"2015-02-23T23:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/?page_id=310"},"modified":"2015-02-23T23:43:27","modified_gmt":"2015-02-23T23:43:27","slug":"widerstand","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/?page_id=310","title":{"rendered":"Widerstand"},"content":{"rendered":"<p><b>Breite Ablehnung von Fracking und \u00d6lf\u00f6rderung<\/b><\/p>\n<p>B\u00fcrgerinitiativen und auch Wasserwerke, Getr\u00e4nkehersteller, der Bauernverband und Umweltverb\u00e4nde lehnen Fracking ab.<\/p>\n<p>Am 5.8.2014 lehnten der <b>Kreistag Rendsburg-Eckernf\u00f6rde<\/b>, die zugeh\u00f6rigen Wasser- und Naturschutzbeh\u00f6rden, wie auch die kreisangeh\u00f6rigen \u00c4mter und Gemeinden im Interesse seiner B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger das Fracking in dem Erlaubnisfeld Gettorf ab.<\/p>\n<p>Bereits am 15.5.2014 beschloss die <b>Kieler Ratsversammlung <\/b>das Fracking mit umwelttoxischen Stoffen zur F\u00f6rderung von Kohlenwasserstoffen generell und besonders in der Kieler Region abzulehnen ist. Sie unterst\u00fctzt den Vorsto\u00df der Landesregierung von Schleswig-Holstein zur Reform des Bergrechtes mit dem Ziel, das Fracking mit umwelttoxischen Stoffen in Deutschland zu verbieten. Sie bekr\u00e4ftigte die Notwendigkeit einer konsequenten Energiewende weg von Kohle und Atom.<\/p>\n<p><b>Die St\u00e4dten, Gemeinden und Kommunen m\u00fcssen das demokratische Recht erhalten, eine Zulassung von \u00d6lf\u00f6rderung auf ihrem Gebiet abzulehnen. Die langfristige Sicherung der Grundwasservorr\u00e4te und -qualit\u00e4t sowie die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung und der Erhalt der Natur darf nicht durch kurzfristige Profitinteressen aufs Spiel gesetzt werden.<\/b><\/p>\n<p><b>Fracking ist nicht vom Tisch!\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Mehr und mehr zeichnen sich die Konturen eines k\u00fcnftigen Fracking-Erlaubnisgesetzes ab: Zwar soll Fracking bei der F\u00f6rderung von Erdgas im Schiefergestein und in Kohlefl\u00f6zen durch zahlreiche Ausnahmen durchl\u00f6chert werden, doch f\u00fcr die F\u00f6rderung von Erd\u00f6l sollen die neuen Regelungen faktisch nicht gelten. Schleswig-Holstein ist Erd\u00f6lland; Erdgas kommt hier nur in geringen Mengen vor.<\/p>\n<p>Nach der vorgeschriebenen Konsultation des Bundesrats soll der Gesetzentwurf im M\u00e4rz 2015 vom Bundestag beschlossen werden. Ob die derzeitige Fassung durchkommen wird, scheint fraglich. Eher wird mit weiteren Modifikationen des Gesetzentwurfs zu rechnen sein. Wie diese ausfallen werden, h\u00e4ngt nicht zuletzt vom Widerstand der Betroffenen ab. In Niedersachsen, wo die Menschen bereits mit katastrophalen Auswirkungen der Schiefergasgewinnung wie Quecksilberverseuchung von Wasser und Boden sowie Erdbeben konfrontiert sind, besteht seitens der Landesregierung, die j\u00e4hrliche Einnahmen von 400 Mio. \u20ac aus der Erdgasf\u00f6rderung bezieht, kein Interesse an einem vollst\u00e4ndigen Verbot der Anwendung der Fracking-Technologie.<\/p>\n<p>Inzwischen haben <b>\u00fcber 200 Kommunen<\/b> in Schleswig-Holstein gegen die\u00a0 Erteilung von Aufsuchungserlaubnissen durch den gr\u00fcnen Umweltminister Dr. Habeck Widerspruch eingelegt \u2013 sie waren nicht, wie in \u00a7 15 Bundesberggesetz in Verbindung mit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15.10.1998 vorgeschrieben, als zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde an der Entscheidung beteiligt worden. Gest\u00fctzt auf diese Ablehnungsfront, w\u00e4re sogar ein Volksentscheid gegen Fracking ins Auge zu fassen!<\/p>\n<p>In den Aufsuchungsgebieten haben sich <b>B\u00fcrgerinitiativen gegr\u00fcndet,<\/b> die Informationen sammeln und auswerten, Treffen und Veranstaltungen organisieren und die Beh\u00f6rden beraten. Unterst\u00fctzung ist willkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Breite Ablehnung von Fracking und \u00d6lf\u00f6rderung B\u00fcrgerinitiativen und auch Wasserwerke, Getr\u00e4nkehersteller, der Bauernverband und Umweltverb\u00e4nde lehnen Fracking ab. Am 5.8.2014 lehnten der Kreistag Rendsburg-Eckernf\u00f6rde, die zugeh\u00f6rigen Wasser- und Naturschutzbeh\u00f6rden, wie auch die kreisangeh\u00f6rigen \u00c4mter und Gemeinden im Interesse seiner B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger das Fracking in dem Erlaubnisfeld Gettorf ab. 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