{"id":510,"date":"2018-02-21T18:24:56","date_gmt":"2018-02-21T18:24:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/?p=510"},"modified":"2019-04-09T15:24:34","modified_gmt":"2019-04-09T15:24:34","slug":"schon-ueber-20-000-unterschriften","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/?p=510","title":{"rendered":"Schon \u00fcber 20.000 Unterschriften"},"content":{"rendered":"<p><strong>Volksinitiative zum Schutz des Wassers hat schon \u00fcber 20.000 Unterschriften gesammelt<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/VI-Wasser-2.png\" rel=\"attachment wp-att-511\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-511 size-medium\" src=\"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/VI-Wasser-2-300x274.png\" alt=\"VI-Wasser-2\" width=\"300\" height=\"274\" srcset=\"http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/VI-Wasser-2-300x274.png 300w, http:\/\/www.stop-fracking-kiel.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/VI-Wasser-2.png 534w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die von einem breiten B\u00fcndnis getragene Volksinitiative zum Schutz des Wassers hat die Zielmarke von 25.000 Unterschriften mit 20.000 gesammelten Unterschriften fast erreicht. \u201eHelfen Sie mit, damit diese Volksinitiative erfolgreich wird\u201c, appelliert Mitinitiator Dr. Reinhard Knof. Hierzu bitten die Initiatoren der Volksinitiative alle Wahlberechtigten aus Schleswig-Holstein, sich Unterschriftenlisten (beidseitig) auszudrucken oder zuschicken zu lassen und noch weitere Unterschriften zu sammeln. Die Listen und Kontaktdaten sind unter www.vi-wasser.de zu finden.<\/p>\n<p>Mit der Volksinitiative soll in Schleswig-Holstein das Grund- und Trinkwasser sowie das Meer vor Sch\u00e4den durch die besonders risikobehafteten Techniken des Frackings und des Verpressens von Lagerst\u00e4ttenwasser bei der Erd\u00f6lf\u00f6rderung gesch\u00fctzt und die Geheimhaltung solcher Antr\u00e4ge und Vorhaben eingeschr\u00e4nkt werden. Schleswig-Holstein soll bundesweit erstmals ein landesweites Fracking-Verbot im Landeswassergesetz festschreiben.<\/p>\n<p>Die Unterschriften werden wir am 29.05.2018 um 13 Uhr vor dem Landeshaus in Kiel an Landtagspr\u00e4sident Schlie \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><\/p>\n<p>Fracking, also das gewaltsame Aufbrechen des Untergrunds zur \u00d6l- oder Gasf\u00f6rderung, ist mit un\u00fcberschaubaren Risiken f\u00fcr Mensch und Umwelt, insbesondere f\u00fcr Wasser, Boden und Eigentum verbunden. Es ist die klimasch\u00e4dlichste Methode, um \u00d6l und Gas zu f\u00f6rdern. In Schleswig-Holstein wurde fr\u00fcher verbreitet gefrackt. Ein erneuter Einsatz beschleunigt die Klimaerw\u00e4rmung und gef\u00e4hrdet unser Trinkwasser und unsere Gesundheit \u2013 wie bereits in den USA geschehen. \u00d6lkonzerne planen neue Bohrungen, unter anderem vor der Nordseek\u00fcste. Dabei hat es in Schleswig-Holstein schon 98 bekannt gewordene Schadensf\u00e4lle durch die Erd\u00f6lf\u00f6rderung gegeben, bei denen Boden, Wasser und Umwelt vergiftet wurden.<\/p>\n<p>Das 2016 beschlossene Fracking-Bundesgesetz schlie\u00dft Fracking nur in bestimmten Gesteinschichten aus, die aber in Schleswig-Holstein gar nicht vorherrschend sind \u2013 im \u00dcbrigen macht es Fracking in Schleswig-Holstein rechtssicher m\u00f6glich (Fracking-Erm\u00f6glichungsgesetz). Ein Verbot neuer \u00d6l- und Gasbohrungen, wie es zur Erf\u00fcllung des Pariser Klimaschutzabkommens vom Dezember 2015 notwendig w\u00e4re, wird im Bundesgesetz erst gar nicht thematisiert.<\/p>\n<p>Um Fracking ganz zu verhindern, ben\u00f6tigen wir eine \u00c4nderung des Wassergesetzes in Schleswig-Holstein. Die L\u00e4nder haben n\u00e4mlich das Recht, vom Wassergesetz des Bundes abzuweichen.<\/p>\n<p>Mit der Volksinitiative sollen drei grundlegende Dinge erreicht werden:<\/p>\n<ol>\n<li>Schutz unseres Wassers: Trinkwasser, Oberfl\u00e4chenwasser, Grundwasser, Tiefenwasser und Meerwasser sollen gesch\u00fctzt werden. Ein genereller Gew\u00e4sserschutz vor Fracking ist n\u00f6tig, weil all diese Wasservorkommen betroffen w\u00e4ren und ihr Wert f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen noch gar nicht feststeht. Internationale Erfahrungen mit Fracking haben gezeigt, dass Wasserverunreinigungen mit inakzeptabel hoher Wahrscheinlichkeit eintreten und praktisch nicht r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen sind \u2013 so wird die soziale Verantwortung f\u00fcr die Zukunft durch das Fracking-Bundesgesetz missachtet. Verunreinigungen und Gef\u00e4hrdungen durch Verpressung von Lagerst\u00e4ttenwasser und R\u00fcckst\u00e4nden, durch Bohrungen, seismische Untersuchungen und F\u00f6rderung von Erd\u00f6l und Erdgas m\u00fcssen durch eine Versch\u00e4rfung des Wasserrechts in Schleswig-Holstein vermieden werden. Verunreinigungen und Gef\u00e4hrdungen durch Fracking sind nur durch ein generelles Verbot zu verhindern.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li>Meeres- und K\u00fcstenschutz: K\u00fcstennahe Gew\u00e4sser m\u00fcssen vor \u00d6lf\u00f6rderung durch Fracking gesch\u00fctzt werden. Meere sind Quelle des Lebens, der Tier- und Pflanzenwelt und ebenfalls Teil der Ern\u00e4hrungsgrundlage. K\u00fcstenschutz ist auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel von Bedeutung.<\/li>\n<li>Offenlegung des betrieblichen Gefahrenpotenzials: Es darf in \u00f6ffentlichen Angelegenheiten keine Geheimhaltung geben. Das \u00f6ffentliche Interesse an sauberen Lebensgrundlagen muss in jedem Fall Vorrang vor Unternehmensinteressen haben. Bisher werden die Pl\u00e4ne von Erd\u00f6lkonzernen vielfach der \u00d6ffentlichkeit vorenthalten, um \u201eBetriebs- und Gesch\u00e4ftsgeheimnisse\u201c der Unternehmen zu sch\u00fctzen. Einer Offenlegung der Arbeitsvorg\u00e4nge und der verwendeten chemischen Stoffe muss Vorrang vor Betriebsgeheimnissen und Gewinnerwartungen einzelner einger\u00e4umt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Was alle B\u00fcrger wollen, ist:<\/p>\n<p>Sauberes Wasser, reine Lebensmittel, ungef\u00e4hrdete Gesundheit, Erhalt der Natur und Umwelt f\u00fcr Mensch und Tier, Erhalt guter Lebensbedingungen f\u00fcr unsere Zukunft. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines Landesgesetzes, das Fracking und Wassergef\u00e4hrdung verhindert \u2013 das Bundesgesetz bietet keinen ausreichenden Schutz der Umwelt. Der Landtag lehnt ein Landesgesetz zum verbesserten Schutz unseres Wassers bisher jedoch mehrheitlich ab.<\/p>\n<p>Daher bleibt der Bev\u00f6lkerung nur der Weg \u00fcber eine Volksinitiative, um ein nachhaltiges Wasserschutzgesetz einzufordern.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzer der Volksinitiative und weitere Informationen:\u00a0<a href=\"http:\/\/vi-wasser.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vi-wasser.de<\/a><\/p>\n<p>V.i.S.d.P. Dr. Reinhard Knof<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volksinitiative zum Schutz des Wassers hat schon \u00fcber 20.000 Unterschriften gesammelt Die von einem breiten B\u00fcndnis getragene Volksinitiative zum Schutz des Wassers hat die Zielmarke von 25.000 Unterschriften mit 20.000 gesammelten Unterschriften fast erreicht. \u201eHelfen Sie mit, damit diese Volksinitiative erfolgreich wird\u201c, appelliert Mitinitiator Dr. Reinhard Knof. 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