22. März: „Tag des Wassers“ im Lutterbeker

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Feb 142016
 

Tag-des-Wassers2016Leben ohne Wasser geht nicht. Ganz selbstverständlich verbrauchen, nutzen und konsumieren wir dieses kostbare Gut. Stets untersucht und geprüft , steht es für unsere Bedürfnisse bereit. Aber wie sicher ist unser erstes Lebensmittel in der Tiefe? Geplante und durchgeführte Öl-Bohrungen in unseren Regionen rufen Besorgnis hervor.

Am 22. März 2016 findet weltweit der „Tag des Wassers“ statt. Die Bürgerinitiative Frackingfreie Probstei nimmt dies zum Anlass und lädt an dem Tagum 19.00 Uhr zu einer Veranstaltung in den „Lutterbeker“ in der Dorfstraße 11, 24235 Lutterbek ein.

Fragen wie

– Welche Beeinträchtigungen des Wassers drohen durch Ölbohren?
– Bietet der Bundesgesetzentwurf zum Fracking einen Schutz für unsere Situation in Schleswig-Holstein?
– Wie könnten sich die geplanten „Handelsabkommen“ CETA und TTIP auswirken? Und
– Wie kann das Landeswassergesetz verändert werden, um besser gegen Bedrohungen durch Ölbohren zu schützen?

beantworten der Geologe Dr. Dietmar Götz und der Landtagsabgeordnete Dr. Patrick Breyer. Danach ist Zeit für Fragen aus dem Publikum und zur Diskussion.

Offener Brief der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“

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Jan 242016
 

Offener Brief der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“ an den Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Robert Habeck, die Erdölförderung an der Südseite der Eckernförder Bucht betreffend

Mehr Infos: www.haendewegvonschwedeneck.wordpress.com

24. Januar 2016

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Habeck,

die Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“ wendet sich an Sie als den verantwortlichen Vertreter der obersten Bergbehörde des Landes Schleswig-Holstein. Es geht um die geplante Erdölförderung im Aufsuchungsgebiet Schwedeneck-See, ID 4472 Schwedeneck-See BF Dea. Wir betonen eingangs, dass es uns nicht ausschließlich um Fracking geht, sondern um jede Art von Ölförderung, also auch um die Förderung mit sogenannten konventionellen Verfahren.

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Gründungsveranstaltung BI „Hände weg von Schwedeneck“

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Jan 212016
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit laden wir Sie herzlich ein zur

Vorstellung und offiziellen Gründungsveranstaltung der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“ am 25. Januar 2016 um 19.30 Uhr auf Gut Hohenhain

Der Konzern RWE DEA plant, das Restvorkommen des Öls in der Lagerstätte Schwedeneck-See von Land aus zu fördern. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das auf Fracking hinauslaufen. Ziel unserer Bürgerinitiative ist es, die geplante Ölförderung und damit die dauerhafte Zerstörung unserer Region zu verhindern.

Eine Ölförderung, ob mit Fracking oder „nur“ konventionell, bedeutet das hohe Risiko einer Verseuchung von Trink-, Grund- und Oberflächenwasser, die Freisetzung von giftigen Stoffen in Erde und Luft, Erdbeben und entsprechende Schäden an unseren Häusern, Erdrutsche und Bodenabsenkungen sowie die Versalzung von Kulturland.

Der Gemeinde Schwedeneck, die momentan noch ein beliebtes Tourismusziel und eines der wichtigsten Naherholungsgebiete des Großraum Kiels ist, droht das Schicksal, zu einer Industriewüste zu werden.

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Veranstaltung „Ölförderung im Schwedeneck“ erfolgreich

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Sep 032015
 
Quelle: KN 5.9.2015

Quelle: KN 5.9.2015

Unsere Informationsveranstaltung am 3. September 2015 zum Thema  „Ölförderung im Schwedeneck – Was erwartet uns – wie können wir es verhindern?“ war mit einem vollen Saal (ca. 110 Teilnehmern) in Binges Gasthof in Surendorf sehr erfolgreich. Obwohl es kurzfristig ein Probleme gab, weil unser Referent Siegfried Sensch wegen eines Unfalls ausgefiel, konnte auf die Schnelle der Geologe Dr. Dietmar Goetz aus Hamburg einspringen.

Alle Referenten, Dietmar Goetz, Patrick Breyer und Jutta Walter einschließlich des Schwedenecker Bürgermeisters Gustav Otto Jonas haben durch ihre Beiträge begeistert und zur Diskussion angeregt, die kaum ein Ende finden wollte. Auch Vertreter von anderen Bürgerinitiativen gegen Fracking waren anwesend, insbesondere aus Angeln, dem nördlichen Schleswig-Holstein, sowie aus Prasdorf und dem Auenland. Mindestens 30 TeilnehmerInnen kamen direkt aus Schwedeneck und der größte Teil war aus der Region Dänischer Wohld.

Einen Bericht über die Veranstaltung gab es am 5.9. in den KN (Eckernförder Nachrichten) „Widerstand gegen Fracking wächst – Auch in Schwedeneck will sich eine Initative gründen“ von Cornelia Müller. In dem Artikel wird auch der Bürgermeister Jonas zitiert, der auf die Kritik reagierte, dass nur wenige Gemeindevertreter aus Schwedeneck und Strande anwesend waren und erklärte:

„Es reicht, … Dea hat auf kein Schreiben unserer Gemeinde reagiert, was sie hier wirklich plant und ob sie ihren Bewilligungsbescheid bis 2017 nutzen will. Ölförderung passt nicht zur Energiewende. Und Fracking, falls es eingesetzt würde, lehne ich wegen der Risiken ab. Ich will jetzt hören, was wir vor Ort machen können. Und ich erwarte glaubwürdiges Bergrecht.“

Zum Zeitpunkt der Veranstaltung sollte noch 2015 ein neues Bundesgesetz zum Bergrecht verabschiedet werden, von dem nicht zu erwarten war, dass es ein Frackingverbot und schon gar nicht ein Verbot von Ölförderung beinhaltet. Daher war es klar, dass es nicht nur um ein Ausschöpfen sämtlicher rechtlichen Möglichkeiten, sondern auch um aktiven Widerstand gegen Fracking und Ölförderung geht, wozu eine Bürgerinitiative vor Ort dringend nötig ist.

Patrick Breyer, Mitglied der Piratenpartei im Landtag, informierte in dem Zusammenhang über eine schleswig-holsteinische Gesetzesinitiative zum Wasserschutz. Insbesondere wenn absehbar ist, dass auf Bundesebene nicht mit einem Frackingverbot zu rechnen ist und die Frage der Ölförderung außen vor bleibt, wird hier die Notwendigkeit einer Volksinitiative dringend.

Über naturschutzfachliche Bedenken im Zusammenhang mit den Natura 2000-Gebieten und den FFH-Gebieten im Schwedeneck berichtete ausführlich Jutta Walter, Biologin, Aktivistin der BI Prasdorf und Mitglied der Kieler Aktionsgemeinschaft und dokumentierte damit eindeutig, dass die Genehmigung des LBEG gegen bestehendes Recht, u.a. EU-Recht, verstößt.

Ein spontaner Scetch der Theatergruppe aus Prasdorf kam gleich zu Beginn der Veranstaltung gut an und brachte Stimmung in den Saal. Von der Probsteier Initiative wurde dem Bürgermeister ein gelber Stuhl überreicht mit dem Motto „Kein Platz für Fracking“.

Am Ende der Veranstaltung hatten sich 30 Schwedenecker in eine Liste eingetragen, die  gegen Ölförderung in Schwedeneck aktiv werden wollen. Der Bürgermeister erklärte daraufhin, dass er bei so viel Begeisterung der Anwesenden den Widerstand in Schwedeneck jetzt selbst in die Hand nehmen will und wir haben ihm unsere tatkräftige Unterstützung zugesichert.

Ein erstes Treffen gab es bereits am 27.10.2015 im Schwedeneck auf dem neben den aktiven Schwedeneckern auch Siegfried Sensch (Bürgerinitiative frackingfreies Auenland) und Reinhard Knof anwesend waren.

Die offizielle Gründungsversammlung der Bürgerinitiative „Hände weg von Schwedeneck“ soll am 25. Januar 2016 um 19.30 Uhr auf Gut Hohenhain stattfinden.

In soweit ist das Ziel unserer Veranstaltung erreicht und wir freuen uns über die Aktivitäten der Schwedenecker Bürgerinitiative, die demnächst mit einem eigenen Flugblatt und Internetseite auftreten wird.

Bericht Eckernförder Zeitung/KN 5.9.2015

Schwedeneck: Ölförderung durch RWE Dea verhindern!

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Aug 112015
 

Fast zwei Jahre warten die Bewohnerinnen und Bewohner im Schwedeneck auf die Fortsetzung der Diskussion um die Bewilligung der Ölförderung, die dem RWE Dea-Konzern vom LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) erteilt wurde. Auf einer Diskussionsveranstaltung im Dez. 2013 hatten Konzernvertreter angekündigt, in regelmäßigen Abständen die Gemeinde und die Bürger über den Stand des Projektes zu informieren und ihren Betriebsplan mit der Gemeinde abzustimmen. (siehe hier). Darauf wartet die Gemeinde bis heute. Bürgermeister Jonas hatte in einer Stellungnahme an RWE Dea um eine Antwort gebeten, auch darauf wartet er bis heute. Mittlerweile wurde RWE Dea von dem russischen Konzern LetterOne aufgekauft und nennt sich jetzt wieder DEA Deutsche Erdöl-AG (Dahinter steht als Haupteigentümer die Alfa Group um den russischen Oligarchen Michail Fridman).

Eine ehemalige Pferdekopfpumpe der Fa. Wintershall steht zur Erinnerung in Sprenge

Eine ehemalige Pferdekopfpumpe der Fa. Wintershall steht zur Erinnerung in Sprenge

 

Im Bewilligungsverfahren kann sich RWE Dea auf länger zurück liegende Ölfördererlaubnisse in dem Bereich von Schwedeneck-See bis hin zu den Feldern östlich der Kieler Förde berufen. Und so wurde ihnen im Rahmen des „Erlaubnisfeldes Preetz-Restfläche“ neben dem Feld in Schwedeneck auch weitere Bewilligungen für die Felder Plön-Ost, Preetz und Warnau erteilt.

 

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Postkarte aus der Probstei

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Aug 062015
 
Die Probstei ist „Kein Platz für Fracking“ !

Die Probstei ist „Kein Platz für Fracking“ !

 

Demnächst entscheidet der Bundestag über die umstrittene Fracking-Technologie. Diese Technologie birgt unbeherrschbare Risiken für die Reinhaltung unseres Trinkwassers und unserer Böden.

Unsere Gäste aus aller Welt und wir in der Probstei wissen unser sauberes Wasser und unsere gesunden Böden sehr zu schätzen. Nur ein vollständiges Frackingverbot schützt diese Werte, die Lebensgrundlage von uns und unseren Kindern. Dafür sich einzusetzen lohnt sich. Vielen Dank!

Mit nachbarschaftlichen Grüßen

frackingfreieProbstei@gmx.de

Erfolg: Fracking-Abstimmung wegen massiver Kritik vertagt

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Jul 022015
 

(02.07.2015) Es ist ein Erfolg des breiten und kontinuierlichen Widerstands gegen Fracking: Die Abstimmung über das Fracking-Gesetzespaket im Bundestag, die ursprünglich am Freitag, den 3. Juli stattfinden sollte, wurde kurzfristig abgesagt. Die Fraktionen von CDU/CSU und SPD brachen die Verhandlungen ohne Ergebnis ab. Damit ist das Fracking-Ermöglichungsgesetz der Großen Koalition vorerst gescheitert.

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Bundeskabinett beschließt Fracking-Gesetzentwurf

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Apr 012015
 

Bahn frei für Fracking

Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur »unkonventionellen« Gasförderung. Breiter gesellschaftlicher Widerstand

Von Dieter Schubert  
Aus: junge Welt, Ausgabe vom 02.04.2015, Seite 9 / Kapital & Arbeit
 
Umweltorganisationen protestierten am Mittwoch in Berlin vor dem
Umweltorganisationen protestierten am Mittwoch in Berlin vor dem Bundeskanzleramt gegen geplantes Frackinggesetz

Fracking wird auch in Deutschland möglich. Die sogenannte unkonventionelle Förderung von Schiefergas war in der Bundesrepublik bislang verboten. Am Mittwoch beschloss das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf, der die probeweise Anwendung des Verfahrens erlaubt und eine spätere großflächige Einführung nicht ausschließt. Trotz angeblich »strenger Auflagen«, birgt das Vorhaben reichlich politischen Zündstoff. Es kommt in einer Phase weltweiter Überproduktion von Mineralöl und Naturgas – und hat zudem das Potential, die deutsche »Energiewende« zu konterkarieren. Das Gesetzesvorhaben steht auch im Kontext des geplanten Freihandelsabkommens zwischen EU und USA (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP). Und es stößt auf erheblichen gesellschaftlichen Widerstand.

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Verband Deutscher Mineralbrunnen gegen Fracking-Gesetz

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Feb 232015
 

Der Sachverständige Dr. Karl-Heinz Köppen weist darauf hin, dass der Fracking-Gesetzentwurf an erster Stelle Gefahren an der Erdoberfläche berücksichtige. Fracking fände jedoch in der Tiefe statt, wo sich Mineral- und Heilwasservorkommen befänden.

Link zum Bericht der RTF1:

http://www.rtf1.de/news.php?id=6673